Ankunft in Santiago: Dreißig Kilo Gepäck und ein neues Leben

Vom Abschied in Europa bis zu den ersten Schritten unter dem südlichen Sternenhimmel.

Ankunft in Santiago: Dreißig Kilo Gepäck und ein neues Leben

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ach vierzehn Stunden Flug öffnet sich die Kabinentür des Flugzeugs, und der erste Atemzug riecht unverwechselbar nach südlicher Hemisphäre: ein Hauch von Eukalyptus, trockenem Sommerlaub und der kühlen Brise, die direkt von den schneebedeckten Viertausendern der Kordilleren herabweht.

Der Umzug nach Chile war kein spontaner Entschluss, sondern das Ergebnis jahrelanger innerer Vorarbeit. Wie packt man ein ganzes bisheriges Leben in zwei Koffer?

Die ersten Tage im Barrio Lastarria

Santiago empfängt Neuankömmlinge mit einer eigentümlichen Mischung aus metropolitaner Hektik und entspannter südamerikanischer Gelassenheit. In den Straßencafés sitzen Studenten neben Schriftstellern, während Straßenmusiker auf Charangos alte Melodien von Violeta Parra anstimmen.

  • Wohnungssuche: Alte Stuckdecken, Holzdielen und ein kleiner Balkon mit Blick auf die Anden.
  • Bürokratie: Der Gang durch die Behörden ist eine Lektion in Geduld und Demut – aber immer begleitet von herzlicher Freundlichkeit.
  • Das Schreiben: Der Schreibtisch steht am Fenster. Die Stille der Morgenstunden ist hier von einer ganz anderen Klarheit.